Reise blog von Travellerspoint

last days

venezuela- gran sabana

Hallo an alle!

Ich sollte mich mal wieder melden. Vielleicht zum letzten mal von fernen Laendern, denn bald, sehr bald bin ich wieder in eurer Naehe.
Ich habe also nun einen fixen termin. ende Jaenner werde ich nach einem ganzen jahr wiedereinmal in meinem bett schlafen koennen. Freu mich schon drauf, aber auch wehmut ist dabei denn das heisst das mein grosser traum dann zu ende ist.
Wie ich schon berichtet habe (habe ich doch, oder??? bin mir grad nimmer sicher) bin ich in Venezuela in der gran sabana. Schon seit etwa 2 Monaten die mal wieder vergangen sind wie im Fluge. Ich bin hier durch Demian im richtigen Leben mitdabei, habe viele Leute kennengelernt (verwandte sowie bekannte von ihm) und durfte aus naechster Naehe den venezolanischen Alltag miterleben. Obwohl ich erwaehnen sollte, dass die gran sabana natuerlich nicht das Ganze Venezuela ist. Eigentlich eher als das Urspruengliche, das einfache Leben gesehen. Weiter oben, also in Richung und an der Kueste der karibischen Meer herrscht wiederum Modernitaet die in der Europaeischen wohl in nichts wirklich nachsteht. Das habe ich nicht selbst gesehen, aber oefters zu Ohren bekommen.
Hier in der Gran Sabana leben teilweise recht viele "Aussteiger" die etwas mehr nach dem Prinzip back to the roots leben wollen.
Ich kann schwer beschreiben wie es hier so ist. Nahe an der Grenze zu Brasilien liegt Santa Helena welches ringsum die groesste "Stadt" ist. Da sind wir vor zwei monaten gestanden und haben auf die Toyoteras (toyota-jeep) gewartet die uns eine recht abenteuerlich Strasse mit in abgelegene Doerfchen und Gemeinschaften sowie Minendoerfchen nimmt. Nach einer Weile- so ca. 2 Stunden- gelangt man nach El Pauhi. Das letzte noch recht einfach erreichbare Dorf mit vielen solcher Aussteiger von denen irgendwie alle in irgendeinem Sinn sich als "Artist" beschreiben wollen. Dann nach weiteren 40 Minuten eine teilweise rauhe Buckelpiste hinauf geht es an einen Punkt wo der Fluss Cantarana gute Wasserbedingungen und somit auch gute Lebensbedingungen bietet. Hier hat sich vor vielen Jahren Demians Opa dazu entschieden ein Haus zu bauen und dort zu leben. Mittlerweile ist es sowas wie eine kleine Gemeinschaft. Das Wasser wird direkt aus dem Fluss gefuehrt. So dient dieser Fluss nicht nur zum plantschen, sondern liefert auch das Trinkwasser, das Abwaschwasser, die Klospuelung und sogar den Strom (der von einer kleinen Turbine angetrieben wird) der eigentlich nur abends gebraucht wird. Obwohl fast alle mitlerweile auf den Strom aus Zylinderkraft umgestiegen sind und den des oefteren brauchen, das ausser unser eigentlich jeder einen Kuehlschrank hat, hehe. (Das haus von den Borreros ist ja auch nicht mehr wirklich bewohnt, leben ja jetzt in der Schweiz). Nur jetzt ueber diese gute 2 Monate wird hier wieder regelmaessig mit Gas gekocht und gelebt.
Nach diesem Fluss geht es dann noch weiter in ein Dorf von Mineros (Minenarbeiter die mit Goldschuerfen ihre Existenz sichern koennen). Es leben hier ansich also nicht viele Menschen in der Gemeinschaft und doch herrscht reger Toyotera Verkehr der die Mineros und Indios hin und her fahren sowie immer mal wieder Lastwagen vollbeladen mit Benzin, Bier und Nahrungsmitteln fuer diese Doerfer.
Die Natur hier ist sehr schoen. Nicht zu vergleichen mit unseren europaeischen gruenen Wieschen und Waeldern. Die Savanne ist wunderbar weitslaeufig und toll zum wandern. Hier und dort sieht man dichten Dschungelwald- sattgruen und voller exotischer Tiere. Nachts hoert man meist das Affengebruell bis zu den Hauesern. Kann ganz schone einschuechternd klingen.
Gerade gestern erst haben Demian und ich uns ein Zelt genommen und sind den Abismo (Abgrund, wo diese Ebene aufhoert und einen atemberaubenden Blick auf den Darunterliegenden Dschungel freigiebt) hochgewandert um dort zu zelten und am Morgen den wunderschoenen Sonnenaufgang zu geniessen.

Und da wurde mir wieder erst recht bewusst, dass dieses Jahr des Unentdeckten nun sogut wie hinter mir liegt.
Ich freue mich mittlerweile sehr auf Zuhause und auf altbekannte Sachen. So schoen dieses Jahr war freue ich mich doch irgendwie wieder darauf eine etwas geordnete Bahn einzuschlagen. Ich meine damit, wiedereinmal zu wissen was bzw wo ich die darauffolgende Woche sein und machen werde. Allerdings habe ich davor auch fast genausoviel bammel. Mir hat das alles so gut gefallen, dass es doch moeglich ist dass ich mit dem alten Leben nicht mehr so recht zufrieden sein werde. Doch erstmal habe ich einige Ideen und bin voller Tatendrang. (natuerlich nachdem ich erstmal ganz ruhig und langsam mich eingelebt habe, hehe)
Im moment laesst mir der Gedanke an einen grossen Supermarkt wo ich die Quahl der Wahl habe und zuhause sogar noch einen Kuehlschrank zur Verfuegung ziemlich auf zuhause freuen. Kalte Milch, frischer Joghurt,..... hmmm
Auch der Gedanke in die warme Badewanne zu steigen ist einfach schoen. Vorallem auch wiedereinmal in meinem Bett zu schlafen. In meinem grossen bett um welches nicht gleich noch eines davor, dahinter und rechts davon eins steht oder vielleicht auch darueber noch jemand pennt und schnarcht. Ja, auf Privatsphaere freue ich mich riesig.
Mal schauen wie lange es geht, bis ich all dem wieder verdrossen bin und mich eigentlich hierher wuensche. Ohne Kuehlschrank und Badewanne aber pure Freiheit und Natur.
Das laesst mich recht oft Gruebeln, denn so ein Jahr das in nichts dem Vergleichbar ist was man bis dato kannte brennt sich schon sehr in die Gedanken ein und draengt sich zu einem grossen Teil der Persoenlichkeit.

Na dann, es verbleiben mir hier noch ca. 12 Tage in der Gran Sabana, dann folgt der kroenende Abschluss in Rio de Janeiro- an der copa cabana- und am 28 gehts dann wieder ueber den grossen Teich sodass ich am 29 Jaenner im Winterlichen Europa landen werde.
Lange ists nicht mehr. Vorfreude und Wehmut spitzen sich jeden Tag.

Bis dann, Carina

Eingestellt von Inaa 09:08 Archiviert in Venezuela Kommentare (0)

info

mir gehts gut

sunny

Hallo

ich hab nicht viel zeit also nur ne kleine Aktualisierung ;)

Nach 40 Tagen China wieder zurueck nach Kuala Lumpur. Dort unsere letzten 2 Tage in Asien genossen. Schoen gewesen.
Dann rein in den Flieger- 13 Stunden nach London.
Dann Flughafen wechseln (durch kalte London mit Bus und underguround, brrrr) und am naechsten Tag wieder fuer 11 Stunden in den Flieger- nach Brasilien- rio de janeiro!

Dann wieder nen ganzen Tag am Flughafen verbracht um nach Manaus zu kommen- liegt im Norden- Amazonasgebiet... Nahe venezuela.
Bin nun jetzt also seit 4 Tagen in Brasilien. Sehr heiss!!
Heute noch die Gelbfieberimpfung machen lassen, da man ohne die nicht ueber die Grenze nach Veneazuela kommt... Bloederweise muss man die 10 Tage davor haben, also ein bisschen im Impfpass beim Datum geschummelt... hoffentlich klappts. Wenn ja, dann bin ich morgen um die Mittagszeit in Santa Elena!!! Kurz nach der Grenze- in Venezuela!!! yippie!!
Dann noch etwa 100 km bis zu demians altem heimatsdorf...

Also werde ich mich eine Weile ned mehr melden da es dort kein internet gibt und wir dort so um die 2 Monate leben werden. Freue mich schon riesig und bin sowas von gespannt.
Also, mir gehts gut. Hoffe euch auch und allen schonmal frohe weihnachten, hehe.

ganz liebe Gruesse an alle. Carina

Eingestellt von Inaa 08:25 Archiviert in Brasilien Kommentare (0)

Peking

Bin jetzt in Xian. Liegt im Centrum von China und ist bekannt fuer seine historische Terakotta-Armee.

Peking haben wir vor 3 Tagen verlassen- wieder Nachtzug. Das ist recht angenem hier- meistens fahren die Zuege ueber Nacht und so zieht sich die Reisezeit nicht so, weil man eh schlaeft.
Peking war definitiv interessanter als Shanghai. Wir sind dort 5 Tage geblieben und viel in der Stadt spaziert.
Was wir in Thailand dauernd gemacht haben, haben wir bis jetzt nur einmal in China gemacht: einen Tempel anschauen. Die Tempel hier (Lamatempel) sind echt schoen anzuschauen. So reich verziert und bunt dass man fast meinen koennte sie waeren fuers fotografieren gemacht. Der Buddhismus ist hier in china ein anderer und so wird auch etwas anders "gehuldigt". Mit seeeehr viel Raeucherstaebchen und voller gemeisselten Gestalten. Hat mir gut gefallen, auch wenn sogar das sehr touristisch war. Eintritt zahlen fuer einen Tempel- das gibts in suedostasien nicht.

Das grosse Highlight (neben der chin. mauer) war definitiv die silkstreet:

Ich brauchte dringend mal wieder ein neues Shirt und meine Schuhe die ich von zuhause mitgenommen habe flogen auseinander. Also auf zur "Silkstreet" - der Magnet fuer angeblich billige Waescheberge. In einem grossen mehrstoeckigen gebaeude kann man von Taschen ueber Klamotten bis Elektronikartikel und Schmuck alles kaufen. Also gleich mal ins Stockwerk mit den Schuhen. Jeder Anbieter hat so 3 mal 3 Meter grosse Abschnitte wo seine Waren dringhaengen und die Verkaeufer stehen in den Gaengen um die Leute zu angeln. Mann da gehts ab. Als Fremder wirst du andauernd angesprochen (natuerlich auf englisch): Miss, wie waers mit einem Shirt. Miss vielleicht noch einen Schuh. Kommen, kommen- schauen, schauen. Schoene Miss hier schoene Jeans.... etc etc.
Wenn man dann tatsaechlich mal bei einem stehen bleibt und seis nur um ganz kurz zu schauen schon stehen sie vor dir und raten dir zu diesem und jenem. Dort ist uebrigens alles gefaelschte Markenware. Das weiss mann und ist auch kein Geheimnis. Doch was die an Geld verlangen. Die verlangen fuer in china massenproduzierter gefaelschte Ware den normalen euopaeischen Preis. Fuer die Schuhe die ich schlussendlich dann genommen habe wollte sie erst so um die 750 yuan (75 Euro!!!!). Den Preis zeigen sie auf Taschenrechnern. Es sind einfach sehr unverschaemte Preise. Aber es zeigt dass es doch welche Leute geben muss, die fast diesen Preis zahlen! Wenn man dann mal beginnt zu handeln meinen sie: kommen sie schon, dafuer kriegt man doch in Europa nicht mal socken etc.... Die meinen echt in Europa kann man keine Schuhe fuer unter 70 Euro kaufen. Haben keine Ahnung!
Nach einer Zeit war es so amuesant dass ich richtig meinen Spass an der Preisschlacht hatte ;)
Nach einer Weile weiss man was das ganze hoechstens Wert ist kann einschaetzen was es kosten sollte. Solche Ware wird so billig produziert dass sie wohl nicht mehr wert als 3 Euro ist. So hab ich dann also gleich schonmal am Anfang festgestellt dass ich ihr nicht mehr als 50 yuan (5 Euro) fuer die trekkingschuhe gebe und dass das noch ein fairer Preis ist. Fuer beide. Dann beginnen sie mit der grossen Vorfuehrung: aber miss, willst du mich umbringen? Miss, du machst Scherze. Miss, das ist UNMOEGLICH. Doch man muss dann nur den Ruecken abwenden und das Geschrei geht los- teilweise ueber mehrer Gaenge folgen sie dir und meinen OK miss- fuer 20 euro... Nein danke. Einfach weiterlaufen- miss, willst du wirklich kaufen? - dann bleib stehen. OK- 15 Euro.... weiter laufen. Ich hab dann angefangen zu sagen dass ich textilingenieurin bin und weiss wie diese Dinge Produziert werden und was sie wert sind und nach laengerem hin und her dann hat sie eingewilligt. Sie tuen dann so als haetten sie sogar minus gemacht mit dem Preis und wie ungluecklich sie waeren- aber das ist alles nur Spiel. Sie versuchen einen um den Finger zu wickeln. Es macht echt Spass wenn mans mal raus hat ;)

So- handeln kann ich nun also definitiv! Jeder Tourist handelt, aber viele scheinen sich nicht zu trauen mehr als die Haelfte runterzuhandeln. Doch das ist noch bei weitem zuviel.
Im obersten Stock musste ich sogar um mein essen handeln, da die einfach zu viel von mir wollten. Ich hab dann gesagt dann ich will diesen Teller nicht und ich will mein Geld wieder. Ploetzlich wurde es dann billiger, haha.
Das interessante ist auch, meistens wenn man nach dem Preis fragt wollen sie ihn dir erst gar nicht sagen. Sie tun so als ob sie nicht verstuenden und drehen dir die Ware einfach mal so an. Wenn man dann aber hart bleibt und weitergeht koennen sie dann ploetzlich recht gut englisch: please wait,.....blablabla

Am vorletzten Tag dann wollten wir zur chinesischen Mauer gehen. Natuerlich ohne Tour. Also auf mit der Metro zum Busplatz wo man angeblich (laut lonely planet) den Bus 919 nehmen muss. Diese Busse haben wir recht schnell gefunden. Gleich zum Fahrer gesteuert um zu pruefen ob er auch wirklich dorthin faehrt - mehr als ein abweisendes Winken haben wir nicht gekriegt. Toll. Das groesste Problem waren die Typen mit den Tourfaehnchen und die Taxifahrer. Sie haben uns kaum zu den Bussen gelassen da sie meinten dass die Busse zur Mauer nur von 6-10 Uhr morgens fahren. Wir waren um 11 dort. So versuchten sie uns teure Privatfahrten dorthin anzudrehen oder ganze Touren. Nochmals: Toll.
In meiner Skepsis bin ich zu weiteren Busfahrern gegangen doch jedesmal nur gelangweilte Blicke geerntet.
Nicht sehr hilfreich war die Tatsache, dass an jenem Busbahnbof JEDER Bus die Nummer 919 hatte- was fuer ne Idiotische Regelung!! Also hin und wieder muss ich staunen, wie weit zurueck dieses "ach so schnell wachsende und in die moderne rueckende" China so ist.

Nun gut, trotz aller Skepsis dann halt was anderes unternommen und am naechsten Morgen extra vor 10 Uhr hin, damit die uns den Baeren nicht mehr aufbinden koennen.
Tatsaechlich- die Taxifahrer haben uns nicht mehr genervt. Dann wieder die Sache mit den Busfahrern, doch an dem Tag haben sie es wenigsten schonmal zustande gebracht uns eine Richtung zu weisen. Keine Ahnung was das heissen sollte sind wir also gelaufen bis der Busbahnhof endete. hmmm. Und dann waren wir richtig. Grad an der Kreuzung standen links davon nochmals einige dieser 919er. UND DAS waren die richtigen Busse. Wie sich dann logischerweise herausgestellt hat fahren die Busse zur Mauer DEN GANZEN TAG. Hahaha
GRRRRR

Nach einer 80 minuetigen Busfahrt dann vor einem der sieben Weltwunder gestanden!
Ist schon sehr beeindruckend. Die Mauer selbst habe ich mir groesser und breiter vorgestellt (wohl ein trugschluss aus bekannten Fotografien) aber es ist unglaublich was die Menschen damals geschaffen haben, wenn man bedenkt wie lang die Mauer ist und in welche Bergiger Landschaft sie errichtet wurde.
Hier ein auszug:
Die chinesische Mauer (auf englisch: great wall) ist eine historische Grenzbefestigung, die das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen sollte. Sie ist mit 8.851,8 km Länge (Hauptmauer 2.400 km) und auch hinsichtlich Volumen und Masse das größte Bauwerk der Welt. Sie gehoert zu den 7 Weltwundern.

Mensch, was ich nicht alles sehe auf dieser Reise.
Fast vergessen (was zum schmunzeln): nach einer Weile laufen auf der Mauer hab ich sowas wie ein alphor-geraeusch vernommen. Wieso? DA WAR tatsaechlich eins. Irgendeine Gruppe aus Oesterreich (uahaha- wohl so ein alphornverein oder so) hat es mit dem Ding nach China geschafft und dortoben mal ein Staendchen gegeben. Demian hat es sich dann nicht nehmen lassen mittendrin so laut dass es jeder hoeren konnte zu sagen: (extra im schweizer-osterreicher Dialekt. Kommt ja noch besser) He- du kumsch doch oh us oeschtrich!
Ich hab mir in dem Moment grad ein Beil gewuenscht... Meine Reaktion: "halt blos die Klappe" hat dann ein paar ziemlich amuesiert. ;) Vorallem Demian

Mensch, was ich nicht alles sehe auf dieser Reise. ;)

Eingestellt von Inaa 02:15 Archiviert in China Kommentare (0)

Shanghai

overcast

Shanghai- nicht die Hauptstadt Chinas, aber angeblich die groesste und eine rasch aufsteigende, moderne, metropolische Stadt.
Den Vergleich zu Peking kann ich noch nicht erfassen, denn erst gestern in bejing angekommen.
Von anderen Travellern hab ich zumindest soviel mitbekommen, dass Peking sauberer und natuerlich interessanter sein soll aufgrund den vielen Sehenswuerdigkeiten welche Shanghai fehlen.

Shanghai hat nicht so viel historische Anziehungspunkte. Was man gesehen haben sollte nennt sich "der Bund" und liegt am Fluss. Hier geht man hin um die Skyline am gegenueberliegenden Ufer zu betrachten- wenn nicht gerade alles von Umbauarbeiten zugestellt ist wie in unserem Fall. Aergerlich das dies fuer viele der Anziehungpunkt hier ist. Direkt daran angeschlossen (wie koennte es anders sein) liegt die bekannte Nanjing Road zum bummeln. Also mal wieder Einkaufszentren nach den anderen. Natuerlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen in ein zwei reinzuschauen und waren ziemlich von den Preisen erstaunt. Vieles kostet genausoviel wie in Europa, Einiges sogar noch mehr. Nur wenige Dinge sind kaum merkbar billiger.
Ich habe vorallem gemerkt, dass das nicht nur den ganzen westlichen Touristen zu verdanken ist. Nun weiss ich, dass viele Chinesen (mehr als ich dachte) hier recht gut verdienen und weniger aufs Geld schauen als manche westliche. Die meisten chinesen wuerden nie ihr Reisegepaeck schwerbeladen auf dem Ruecken tragen- sie rollen alles in kleinen Koefferchen hinterher. Auch kaum aus dem Bahnhof raus rennen alle zu den Taxifahrern. Man nimmt sich keinen Bus oder eine Metro. So wie wir. Ich wuerde gerne das Verhaeltnis wissen, wieviel Prozent tatsaechlich gut leben und wieviel die andere Seite der Muenze kennen. Denn natuerlich gibt es auch genug die grad so viel verdienen dass sie leben koennen. Das wird sich wahrscheinlich noch in den laendlicheren Gegenden Zeigen.

Am Sonntag wurden wir als wir gerade diesen Bund und die Shoppingmeile hinter uns hatten von zwei Chinesen angesprochen, ob wir nicht ein Foto von den Beiden machen koennten. Nachdem sie auch eines fuer uns geschossen hatten haben wir eine Weile geplaudert. Er aus der Mongolei und sie aus Xian in China sind gute Studienfreunde und waren auch als Touristen in Shanghai. Ohne genau zu wissen wohin sie uns bringen sind wir ihnen zu einer Teehaus-Kette gefolgt wo wir zu viert eine art "Tee-verkostung" erlebten. Das war wirklich interessant. So habe ich erfahren dass man den Loeffel Tee in drei Schlucken fertigen haben soll oder dass die bestimmte Art wie die Dame den Tee in den Krug gegossen hat mit dem Phoenix zu tun hat.... Das Wort fuer "Prost" auf chinesisch allerdings habe ich schon wieder vergessen. Das ganze hat im Preis-Leistungs-Verhaeltnis uebrigens ziemlich viel gekostet und hat mir eben wieder bewiesen, dass diese Summe uns backpackern mehr weh getan hat als den zwei Studierenden. (ich spreche hier von ca. 30 Euro)

Dafuer wiederum haben wir eine herrliche Essensbude grad um die Ecke vom Hostel gehabt. Mit dem chinesischen Essen habe ich mich mittlerweile gut gestellt. Wir haben am Anfang wohl einfach kein glueckliches Haendchen bei der Auswahl der Gerichte gehabt. Das heisst nicht, dass es ueberall gut schmeckt- leider nicht. Doch diese eine Bude die wir gleich zweimal taeglich besucht haben war billig, gut und hat grosse Protionen gehabt. (auch das ist oft leider nicht der Fall)

Einer Empfehlung nach haben wir dann doch noch das angeblich Must see - das chinesische Nationalmuseum angeschaut. Aber schon die Art des Typen der so davon schwaermte haette uns warnen sollen. So toll ist es nun wirklich nicht, auch wenn es in jedem Reisefuehrer etc. angepriesen wird als das wichtigste und herausragendste Museum ganz Chinas. Wenigsten hat es keinen Eintritt gekostet, so wie fast alle Touristenmagnete hier.

Das Youthhostel war uebrigens auch ganz toll. So haben wir nicht den Drang empfunden jeden Tag aufs neue in die Innenstadt zu stuerzen und alles gesehen zu haben. Nein, wir haben auch einen Tag nur mit faulenzen und DVD schauen verbracht. (Ein Hoch auf die Fernseher und DVD Player in den meisten Youthhostels in China)

Jetzt bin ich mal gespannt auf den Tiananmen Square (der groesste Volksplatz weltweit), die forbidden City und natuerlich auf die chinesiche Mauer die etwa 60 km ausserhalb Pekings liegt.
Ebenso hoffe ich darauf eine billige Marktstrasse zu finden da ich gerne mal meine alten Sachen gegen neue tauschen wuerde. Angeblich solls hier so was geben. Auch fuer Technikartikel...

Eingestellt von Inaa 21:06 Archiviert in China Kommentare (0)

warten auf den zug

Ich sitze grad noch im Youthhostel und verbringe das warten auf den Zug im Internet. In 2 1/2 Stunden gehts los nach Shanghai- die groesste Stadt in diesem Land.

Hier ein paar Eindruecke die ich gestern und heute so eingefangen habe:

Gestern mit der Metro mal in die Shoppingmeile gefahren. Die Malls sind sowas wie kleine eigene Staedtchen. Einkaufen und Handel hat hier vorrang.
Dann einen richtigen Supermarkt gefunden (hier findet man sonst nur kleine, schlecht sortierte Laeden in den Gassen). Gleich mal zugegriffen beim Joghurt und bei der Selbstbedienungsecke wo man schnell seinen Hunger stillen kann.

Am Abend zu einem Foodcourt gelaufen. (Essensmeile)
Dort fuer feine Dumplings entschieden und kaum hingesetzt, kommen sie aus aller Richtung und wollen ihre Speisen anbieten, obwohl ich ja schon offentsichtlich was bestellt hatte ;)

Heute morgen wieder dort hin um ein paar Snacks fuer die laaange Zugfahrt zu holen und dabei an kleinen Laeden vorbeigelaufen wo eine Dame gerade eine Schildkroete ausgenommen hat... brrr
Daneben kann man Schlaengen, Kueken und alles moegliche in Kaefigen kaufen. Wohl um sie zuzubereiten.... Auch Katzen hatten sie in dem Viertel alle. Hmmm- ob als Haustier oder eher als zukuenftige leckerei...ich weiss nicht.
haha

Eingestellt von Inaa 20:41 Archiviert in China Kommentare (0)

China

sunny

Nihao!!!

Hallo aus China.
Meine Guete, ich bin wirklich hier. Es ist grad 3 Wochen her da wurde in Australien das Auto verkauft. Vor zwei Wochen sass ich noch in Sydney. Vor gut einer Woche der Flugmarathon und eine Nacht in Kuala Lumpur in Malaysien. Letzten Dienstag gelandet- GUILIN - Stadt in der Provinz Guanxi- am Li River!!!

Ich bin damit vertraut mit dem Nighttrain durch Thailand zu reisen, mit Bussen durch Laos und Kambodscha sowie auch Malaysien zu fahren. Dann dreieinhalb Monate auf eigene Faust mit eigenem Vehikel. Und dann stand ich (und Demian) am Flughafen in Guilin... ohne einen Reisefuehrer. Keinen Lonely planet. Keinen roughguide. Gar nix.

Dann die bis dahin erste Huerde auf chinesischen Boden- die uns sowas von klar machte dass China doch noch ein ganzes Stueck anders ist als Suedostasien: die chinesische Sprache und ihre Schriftzeichen.
Wir wollten grad den Bus in die Stadt nehmen als die Taxifahrer mit Haenden und Fuessen zu verstehen zu geben versuchten, dass wir fuer das Taxi fast gleich viel zahlen wuerden. Noch dazu wurde wild herumtelefoniert um Leute an die Leitung zu bekommen, mit denen wir uebers Handy englisch reden konnten. So haben wir also ein Taxi gekriegt das uns gleich zu einem Youth Hostel gebracht hat. Die ersten Eindruecke waren so aehnlich zu Thailand etc., dass es erschreckend war fuer mich. Denn ich hatte von China andere Vorstellungen:
moderner, entwickelter, reicher.
Doch die 25-30 km in die Stadt zeigten was anderes. Eine Strasse fuer alle: Gegenverkehr, Tiere, Menschen etc...
Die Gegend gekennzeichnet durch heruntergekommene Haeuser und duennen, alten sowie perspektivlos erscheinenden Senioren. Zudem kein Zeichen von Verkehrsregeln. Jeder hat hier Berechtigung auf den Strassen und wer hupt hofft auf Vorrang. So auch unsere Taxifahrerin. Einfach hupen fahren, hupen fahren. Kleiner Adrenalinschub gewesen, auf den ich verzichten haette koennen.

Dann der zweite Anlauf. Endlich in der Stadt. Endlich ein Bett. Die Preise sind ueberraschenderweise teurer wie erwartet. Fuer ein Dormbed 35 yuan (3,50 Euro). Dafuer ist das Essen wiederum teilweise etwas billiger als in Suedostasien. Fuer 1 Euro bekommt man immer und ueberall was. Von Nudelsuppe ueber Reis-hot-pots bis zu dumplings - was sowas ist wie Ravioli, halt aus Reisnudeln und nicht so wuerzig. Auch Frosch und Aal und Schweineohren oder Huehnerbeine und so weiter kann man haben. Ob in der Suppe oder frittiert oder gebraten... hab ich noch nicht probiert. Weiss nicht ob ich es tun werde :)
Da wir recht ohne Vorbereitungen- und wie schon erwaehnt ohne Reisefuehrer- nach China gereist sind haben wir nicht gewusst dass hier am 1. Oktober Nationalfeiertag celebriert wird. Der 60 Geburtstag Chinas wird hierzu eine geschlagene Woche gefeiert!
Klingt schoen, interessant und spannend- ist es auch. Mal abgesehen von den Preisen. Denn leider schnuppert hier ein JEDER das grosse Geld. Alles- von den Uebernachtungen bis zu den Bus/Zugfahrten- ist waehrend dieser Woche doppelt oder dreifach oder warum nicht gleich vierfach so teuer.
Wir habens dann mal geschafft einen halbzerfallen Reisefuehrer zu kriegen und uns anhand dessen entschieden nach Yangshuo zu fahren. Denn laut Buch ist es dort kleiner, ruhiger und relativ voll von hostels. Also viel Konkurrenz= guenstigere Preise. Haha...ha!! Um fair zu bleiben: es war echt schoen!

Von Hostel zu Hostel (erst mal sowieso in die komplett falsche Richtung gelaufen) wollten die alle zuviel Geld. Kaum jedoch hat man ihnen den Ruecken zugewendet fallen die Preise schlagartig. Hier MUSS man definitiv handeln. Wer den ersten oder zweiten Preis akzeptiert hat einfach nur zuviel Geld oder ist eben saubloed. Wir naemlich haben dann trotz Feiertage ein Bett fuer 3 Euro bekommen. In einem kleinen Dachbodenzimmer wo man schwer aufrechtstehen kann weil so klein, die Matratzen auf dem Boden, das Fenster halb kaputt (ein klitzekleines bisschen unsere eigene Schuld, haha) und beim Duschen hab ich jedesmal das Licht ausgeschaltet, weil ich keinen Stromschlag bekommen wollte.... ;)

Ansonsten wars echt schoen. Die meist besuchte Strasse ist ein einziger grosser und Markt. Vorallem waehrend der einwoechigen Ferien des Nationaltages. Yangshuo liegt wie Guilin auch am Li River und die ueberall wird einem eine Tour mit nem Boot angepriesen. Doch der Fluss war auch vom Ufer aus schoen zu uebersehen. Mit der dahinterliegenden Graeserflaeche auf denen Wasserbueffel weiden, der Palmenreihe und den einzigartigen vielen spitzen kleinen Bergen im Hintergrund ist das ein wahrhaftig chinesisches Bild. Gerne sind wir Abends bei der Daemmerung an der kleinen Promenade gesessen und konnten zuschaeuen, wie der schimmernde Mond zwischen den vielen Spitzbergen hervorkam. Noch dazu wurde an einem Abend zu den Feierlichkeiten um 11 Uhr Nachts ein grosses Feuerwerk veranstaltet.
Diese 4 Tage vergingen mal wieder wie im nu. Von den ganzen kleinen Staenden habe ich mich zum Glueck nicht verfuehren lassen, eine Lastwagenladung an Souvenirs und kleinen Erinnerungen zu kaufen. Ich hab irgendwie immer mal wieder den Zwang, allen etwas mitzubringen. Doch ich denke ihr verseht, dass das erstens bis es Zuhause waere nicht mehr ganz waere und dass ich alles was in den Rucksack muss und somit damit auch auf meinen Ruecken sehr gering halte. ;) 15 Kilo durch eine Gegend zu schleppen wo man nichts kennt, nichts entziffern kann und es schwuel-heiss ist, kann wirklich seeehr nervenaufreibend und schmerzhaft sein.

Apropos es kann recht warm sein: ich hab mir die Haare schneiden lassen. Waehrend meiner Reise haben mich meien langen Haare des oefteren etwas genervt. Und einmal hab ich (eigentlich viel zu spontan und beilaeufig um es ernst zu meinen) zu Demian gesagt, dass ein Friseur jetzt ne gute Idee waere. Demian hat das gerne gehoert, denn auch er war der Meinung die langen Zotteln haetten ihre Zeit hinter sich haha. So bin ich also in einem chinesischen kleinen Friseursalon gelandet wo keiner englisch reden konnte. Also habe ich dem jungen Herrn durch Bilder versucht zu zeigen was ich wollte. Einfach auf Schulterlaenge abschneiden, einfach und gut. Das Resultat ist etwas kuerzer und ich hatte Anfangs so meine Muehe, aber ich bin froh dass ichs gemacht habe. Falls jetzt gleich Anfragen auf Fotos folgen sollten, muss ich euch enttaeuschen, denn da hier ALLES in chinesischen Schriftzeichen aufgezeigt wird krieg ichs nichtmal hin Fotos raufzuladen. ;)

Mit einem Nachtbus sind wir dann letzten Montag auf Guangzhou gefahren. Mit einem Sleeperbus was auf richtige Betten hoffen laesst waehrend einer 9 Stuendigen Busfahrt, doch das konnte man nicht Betten nennen. Das waren kleine, schmale ungemuetliche Pritschen. Geschlafen hab ich nicht viel. Bin mal gespannt was mich da noch so an Transportmoeglichkeiten erwartet.
Guangzhou ist nahe an der Kueste Chinas. Suedkueste. Die naechste Stadt zu Hong Kong und somit nicht schwer zu erraten – eine Industriestadt. Kaum gruenes, nur Beton und Buildings und Beton. Dann noch die schwuelen Temperaturen und die vielen hektischen Leute und man kann es kaum 10 minuten waehrend der geschaeftszeiten dort aushalten. Hier moechte ich nicht leben. Alles dreht sich um Geschaefte. Auch in unserem Youthhostel das zur abwechslung so richtig schoen und sauber ist (fuehlt sich mehr wie ein Hotel denn ein Hostel an) haben wir in unserem Dormroom zwei Handelsreisende. Einen Ami der versucht billig an Schmuck zu kommen und dann fuer den 3 bis 4 fach Preis wieder in den USA verkaufen zu koennen. Der Andere einer aus der franzoesischen Schweiz der hier (so habe ich es aus der Unterhaltung die die beiden gefuerht hatten mitgekriegt, grins) einen ganzen Koffer voll ipods erstanden hat um einen Preis, den er locker um 300 Prozent steigern kann europa. Ansonsten gibts von dieser Stadt echt nicht mehr zu sagen. Diese Stadt IST Handel.

Soweit tue ich mir mit China noch ziemlich schwer. Was hier abgeht ist echt krass. Wir haben schon ueberlegt ob wir nicht einfach runter und ueber die Grenze zu Vietnam gehen sollen. Ist ja Nachbarland zu Laos und Kambodscha und wuerde uns schon interessieren. Aber unser Rueckflugticket (auch wenn es sehr billig war) wollen wir dann irgendwie doch nicht einfach so verfallen lassen. Also haben wir gestern ein Zugticket nach Shanghai gebucht. Das sind ueber 1000 Kilometer weiter rauf die Ostkueste. Taiwan zb liegt auf dieser Hoehe im Meer. Ich bin mal gespannt wie es sich entwickelt. Hoffentlich kann ich etwas mehr Gefallen daran finden.

Hier noch ein paar Eindruecke allgemein:

Ich denke jeder von euch war schonmal chinesich essen. Diese feinen buffets mit frittierten auberginen, fruehlingsrollen, wuerzigen Nudelgerichten, aromatischem warmen Pflaumenwein etc etc….
Bullshit
Ich hab hier noch nicht eines davon gesehen. Dies ist mal wieder so ein Phaenomen dass das chinesische essen bei uns dem westlichen gaumen angepasst wurde.
Ich muss sagen ich bin etwas enttaeuscht vom chinesischen Essen. Man kann es nicht anders sagen: es ist meistens lahm. Nudelsuppen schmecken nach Bruehe und Nudeln. Keine feinen Gewuerze, kein Salz oder Thymian oder was es halt so geben mag. Hin und wieder finden wir was recht feines, doch an den meisten Strassenlaeden schmeckt das eine ziemlich aehnlich dem anderen. Sushi gibt es, aber in verhaeltnismaessig teuren “running sushi” restaurants.

Als Westlicher wird man hier meist nicht so gern gesehen. Ich habe gelesen, dass die chinesen einen westlichen immer (auch wenn man noch so wie ein verlumpter mueder backpacker aussieht) als unglaublich reich ansehen. Das wird ihnen vom Staat vorgelebt. Sind halt auch nur alles Puppen hier. Gut, es ist nicht ganz so schlimm- zumindest die juengere Generation ist offener aber das wichtigste ist: nach einer Weile hat man einen dicken Schutzfilm um sich gebildet. Mir ist es mittlerweile so egal wenn ich (schon wieder) angestarrt werde wie ich meine Nudeln mit Staebchen esse. Ich denke mir mittlerweile: heilige scheisse- ja ich bin eine westliche- und ja ich kann nicht so mit Staebchen umgehen wie du- also starr dir halt wenn es so dringend ist deine Augen aus!! Nein echt, man fuehlt sich hin und wieder wie ein Tier. Hab auch gelesen, dass wir wegen unserer Groesse (die chinesen sind meistens wirklich ziemlich klein, aber ueberraschenderweise sind auch ziemlichviele recht fuellig) als Elefanten angesehen werden. Im negativen sinn. Quasi zu bloed um chinesiche Zeichen zu lesen und zu tollpatschig und vollkommen ohne stil und eleganz. Das klingt jetzt alles ziemlich ueberspitzt- es kommt sicherlich auch nicht ueberall vor, aber oft werde ich mit genau solchen Blicken angestarrt!! Da war Thailand etc zu meiner Ueberraschung anders. Ich haette es eigentlich umgekehrt erwartet- sprich in Thailand Elefant, in China willkommener geldbringeder Tourist. Vorallem da ich dachte dass china ein solch schnell wachsendes und denkendes, modernes Land ist. Doch man wird angestarrt wie ich es mir haette nicht vorstellen keonnen, dass Menschen so unverschaemt und ungezuegelt sein koennen.

Eingestellt von Inaa 00:44 Archiviert in China Kommentare (0)

am reisen und trotzdem immer fernweh

geht denn sowas?? ;) China ich komme

rain

Bin wieder in Kuala Lumpur!!!!

Die letzten paar Tage in Australien sind echt schnell rumgegangen. Hab mir leider noch ne deftige Erkaeltung eingefangen gehabt sodass das herrliche nixtun-muessen (ausser den 3-4 stunden zimmer putzen) echt gut getan hat. Auto verkauft, Fluege gebucht, alles gepackt - alles schon vorher erledigt gehabt.... also viel gelesen, Fernseher genossen (uuuunglaublich viel simpsons und family guy gesehen diese Tage, weil seeeehr beliebt bei aaaallen travellern, haha) und auch ziemlich viel kiffende Franzosen neben mir gehabt. Nicht so angenehm bei erkaelteter Nase...
Und- vielleicht habt ihr was davon in den Nachrichten mitgekriegt- Sydney ist letzte Woche von Wuestensand aus dem Outback "ueberfallen" worden. Die ganze Stadt ist in orangem daemmerlicht versunken! Seltenes Ereignis. Viele Leute sind mit Mundmasken durch die Strassen gezogen, der Verkehr wurde halb lahmgelegt und die Flughaefen ebenso!

Am Samstag dann sind wir mit dem Bus losgefahren- die ganze Nacht und dann den ganzen Sonntag in Byron Bay verbracht (und dabei ein knallrotes Gesicht geholt, da sowas von sonnig) um dann am Nachmittag weitergefahren zum Flughafen an der gold coast. Dort ein paar Stunden gelungert (auf dem Fliessboden gepennt- da recht kleiner Flughafen ohne Annehmlichkeiten wie angenehme Warteraeume..) und dann gings wieder los! Fliegen!!! Nun das dritte mal und ich war trotzdem wieder sooowas von aufgeregt. Australien bye bye- schoen war die Zeit.
Aber Asien wartet! Also heute um 4:40 Morgens angekommen, zwei Stunden spaeter im gleichen Guesthouse eingecheckt in welchem wir schon bei unserem ersten Kuala Lumpur Besuch waren und gleich mal beim vertrauten (und innig geliebten.. hehe) Inder einen roti kanai mit chickencurry gegessen. Zum Fruehstueck...
Dann gepennt(zwar viel zu wenig, aber besser als nix) und jetzt ist es eh schon wieder spaeter Nachmittag und morgen muessen wir um 3 Uhr morgens auf damit wir den Flug nach China um 6:40 erwischen!!! Puhhhh!! Also erstmal dort angekommen wird Schlaf nachgeholt! Falls ich das hinkriege- schliesslich wirds sooviel zu entdecken geben dass ich wahrscheinlich gar kein Auge zu kriegen werde...
Ich bin echt wahnsinnig gespannt... Unser Anflugsort Guilin soll sehr schoen sein!

Na dann, aufwiedersehen aus kuala lumpur- naechstes hallo aus china

Eingestellt von Inaa 00:35 Archiviert in Malaysia Kommentare (0)

autoverkauf- sydney- hostels

sunny

Sydney
"Wir muessen noch die Flyer ausdrucken"......Demian der neben mir sitzt kann gerade genausowenig wie ich einen copyshop finden. Wir beide sitzen im Auto. Die Strassen werden immer mehr und die Autos ueberproportional ebenfalls. Die Schilder sind verwirrend. Vielleicht gehts nur mir so- Demian weist mir meist die Richtungen. Nun ist zwischen den Hauesern immer weniger gruen zu sehen. Haus an Haus- Stadtnaehe!
Ich bin auf dem Weg nach SYDNEY!!!!!!
Sydney- unser letzter Stopp in down under! Wir haben hier ein original australisches Auto besessen- fuer gute drei Monate- und jetzt muessen wir es wieder hergeben. Dafuer gibt es kaum einen besseren Platz als Sydney.
Wir haben dann noch vor der groessten Stadt australiens einen shop gefunden indem wir unsere Verkaufs-flyer ausdrucken konnten. Anfangs mal ca. 15 Stueck. Dann fuhr ich- klein Carina aus Vorarlberg ;) - mit eigenem Auto in die City. Dieser Gedanke hat mir schon am Abend zuvor ein bisschen den Schlaf geraubt. Was soll ich sagen... es war wahnsinn. In dem Moment als ich ueber die grosse Bruecke gefahren bin und die skyline sah blieb mir schon ein bisschen die spucke weg. Obwohl ich sagen muss, dass das Zentrum selbst mit seinen wolkenkratzern und Geschaeftslaeuten gar nicht so gross ist. Sehr kompakt. Diese Stadt erstreckt sich in seiner Groesse durch die ganzen suburbs die weniger grossstaedtisch sind als ich dachte. Angenehm.
Das war letzten Donnerstag. Mit unserer Werbung fuers Auto ausgestattet haben wir die Hostels im Viertel Kings Kross ueberfallen. Von Hostel zu Hostel um die flyer dort am noticeboard anzubringen und moeglichst viele Backpacker anzusprechen. Das drei Tage lang. Dazwischen jeden Abend rausgefahren und einen Platz zum uebernachten gesucht. DAS war schwerstarbeit..... :) Denn die Strassenschilder waren als wir IN die City fuhren gut und uebersichtlich. ABER beim rausfahren- mann, wir haben im Schnitt mindestens jedesmal eine Stunde nur mit "wieder auf die andere strasse zurueckfinden, weil wir hier tooootal falsch sind" verbracht.
Am dritten Abend dann, also Samstag sind wir in suedlicher Richtung rausgefahren und haben nach gleichem Schema dann ca. 40 km ausserhalb (dafuer haben wir sicher 2 stunden gebraucht) ein Platzchen in einem Nationalpark gefunden, das nicht abgeschlossen war. Denn in den Nationalparks rund um die Stadt ist natuerlich nichts gratis. Man zahlt Eintritt. Aber es war dunkel, es war kein Ranger mehr da und die Schranke war offen- also rein da. Ist auch gut gegangen, es hat uns keiner gesehen mit unserem kleinen stewie. Nach so viel Stadt und so viel umherirren haben wir dann am naechsten Tag in Bullie einen netten Caravanpark gefunden.
Am ersten Abend haben uns dann afrikanische Kinder den Abend versuesst. Wir sassen grad im Auto- vertieft in die Buecher, als drei kleine dunkle Augenpaare ins Auto reinschauten. Komplett ohne skurpel haben sie in der naechsten Sekunde dann schon unser Gefaehrt erobert. Das Maedchen und ein Bruder auf der Rueckbank und der andere Bruder vorne hinterm Steuer. Erst wurde die Innenbeleuchtung mit Freudenlaecheln ein und ausgeschaltet, dann wurden die Fensterkurbeln entdeckt und dann zu deren Begeisterung aber weniger unserer die Hupe. ;)
Sie konnten kein englisch und es war nicht schwer zu erraten, dass die grosse Familie erst vor kurzem von Afrika nach Australien emigiriert sein musste. Es hatte wirklich den anschein dass die kleinen zuvor nur wenige Autos gesehen haben. Es war herzzerreissend wie einfach und ohne Scheu sie alles entdeckten.
Dann war wieder Montag. Nachdem wir alle 4 Stunden unsere Mails gecheckt hatten aber noch keine einzige Nachfrage fuers Auto kam sind wir nochmal in die Stadt um den Preis auf den flyers etwas niedriger anzusetzen. Zur Erinnerung: wir haben in Perth guenstige 1300 Dollar gezahlt (das sind etwa 800 Euro). Angeschrieben haben wir es hier fuer 1800 Dollar ;) Dann fuer 1600. Und siehe da- nach 6 Tagen und ein zwei nicht erfolgreichen Anlaeufen haben wir es an zwei Franzosen verkauft. Fuer 1600 ;) Also 300 Dollar plus gemacht- hehe!
( oh mann, im moment quatscht mich grad so ein noch halb besoffener Schweizer voll und ich will doch hier mal wieder meinen blogg schreiben, haha)
ALSO- Stewie weg!!!!!!!!!! Jetzt wieder als Backpacker unterwegs! Das heisst bis zu unserem Flug nach Kuala Lumpur in einer Woche sind wir wieder auf Hostels angewiesen. Das heisst nach 3 Monaten wieder ein richtiges Bett, eine Kueche, einen Fernseher im Gemeinschaftszimmer..... aber Sydney kann auch langweilig werden, haha. In Kings Kross haben wir ein gutes billiges Youthhostel gefunden und koennen sogar ein bisschen hier arbeiten. Badezimmer putzen und die checkout Zimmer fuer den naechsten zurechtmachen. Hab gestern knapp 4 Stunden dafuer gebraucht.
Das wars mal wieder. Das naechste mal melde ich mich vielleicht aus Kuala Lumpur- oder sogar aus China!!!! BRUTALFREUUUUUU!!!!!!!!!!!

Eingestellt von Inaa 00:30 Archiviert in Australien Kommentare (0)

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