Reise blog von Travellerspoint

Shanghai

overcast

Shanghai- nicht die Hauptstadt Chinas, aber angeblich die groesste und eine rasch aufsteigende, moderne, metropolische Stadt.
Den Vergleich zu Peking kann ich noch nicht erfassen, denn erst gestern in bejing angekommen.
Von anderen Travellern hab ich zumindest soviel mitbekommen, dass Peking sauberer und natuerlich interessanter sein soll aufgrund den vielen Sehenswuerdigkeiten welche Shanghai fehlen.

Shanghai hat nicht so viel historische Anziehungspunkte. Was man gesehen haben sollte nennt sich "der Bund" und liegt am Fluss. Hier geht man hin um die Skyline am gegenueberliegenden Ufer zu betrachten- wenn nicht gerade alles von Umbauarbeiten zugestellt ist wie in unserem Fall. Aergerlich das dies fuer viele der Anziehungpunkt hier ist. Direkt daran angeschlossen (wie koennte es anders sein) liegt die bekannte Nanjing Road zum bummeln. Also mal wieder Einkaufszentren nach den anderen. Natuerlich wollten wir es uns nicht nehmen lassen in ein zwei reinzuschauen und waren ziemlich von den Preisen erstaunt. Vieles kostet genausoviel wie in Europa, Einiges sogar noch mehr. Nur wenige Dinge sind kaum merkbar billiger.
Ich habe vorallem gemerkt, dass das nicht nur den ganzen westlichen Touristen zu verdanken ist. Nun weiss ich, dass viele Chinesen (mehr als ich dachte) hier recht gut verdienen und weniger aufs Geld schauen als manche westliche. Die meisten chinesen wuerden nie ihr Reisegepaeck schwerbeladen auf dem Ruecken tragen- sie rollen alles in kleinen Koefferchen hinterher. Auch kaum aus dem Bahnhof raus rennen alle zu den Taxifahrern. Man nimmt sich keinen Bus oder eine Metro. So wie wir. Ich wuerde gerne das Verhaeltnis wissen, wieviel Prozent tatsaechlich gut leben und wieviel die andere Seite der Muenze kennen. Denn natuerlich gibt es auch genug die grad so viel verdienen dass sie leben koennen. Das wird sich wahrscheinlich noch in den laendlicheren Gegenden Zeigen.

Am Sonntag wurden wir als wir gerade diesen Bund und die Shoppingmeile hinter uns hatten von zwei Chinesen angesprochen, ob wir nicht ein Foto von den Beiden machen koennten. Nachdem sie auch eines fuer uns geschossen hatten haben wir eine Weile geplaudert. Er aus der Mongolei und sie aus Xian in China sind gute Studienfreunde und waren auch als Touristen in Shanghai. Ohne genau zu wissen wohin sie uns bringen sind wir ihnen zu einer Teehaus-Kette gefolgt wo wir zu viert eine art "Tee-verkostung" erlebten. Das war wirklich interessant. So habe ich erfahren dass man den Loeffel Tee in drei Schlucken fertigen haben soll oder dass die bestimmte Art wie die Dame den Tee in den Krug gegossen hat mit dem Phoenix zu tun hat.... Das Wort fuer "Prost" auf chinesisch allerdings habe ich schon wieder vergessen. Das ganze hat im Preis-Leistungs-Verhaeltnis uebrigens ziemlich viel gekostet und hat mir eben wieder bewiesen, dass diese Summe uns backpackern mehr weh getan hat als den zwei Studierenden. (ich spreche hier von ca. 30 Euro)

Dafuer wiederum haben wir eine herrliche Essensbude grad um die Ecke vom Hostel gehabt. Mit dem chinesischen Essen habe ich mich mittlerweile gut gestellt. Wir haben am Anfang wohl einfach kein glueckliches Haendchen bei der Auswahl der Gerichte gehabt. Das heisst nicht, dass es ueberall gut schmeckt- leider nicht. Doch diese eine Bude die wir gleich zweimal taeglich besucht haben war billig, gut und hat grosse Protionen gehabt. (auch das ist oft leider nicht der Fall)

Einer Empfehlung nach haben wir dann doch noch das angeblich Must see - das chinesische Nationalmuseum angeschaut. Aber schon die Art des Typen der so davon schwaermte haette uns warnen sollen. So toll ist es nun wirklich nicht, auch wenn es in jedem Reisefuehrer etc. angepriesen wird als das wichtigste und herausragendste Museum ganz Chinas. Wenigsten hat es keinen Eintritt gekostet, so wie fast alle Touristenmagnete hier.

Das Youthhostel war uebrigens auch ganz toll. So haben wir nicht den Drang empfunden jeden Tag aufs neue in die Innenstadt zu stuerzen und alles gesehen zu haben. Nein, wir haben auch einen Tag nur mit faulenzen und DVD schauen verbracht. (Ein Hoch auf die Fernseher und DVD Player in den meisten Youthhostels in China)

Jetzt bin ich mal gespannt auf den Tiananmen Square (der groesste Volksplatz weltweit), die forbidden City und natuerlich auf die chinesiche Mauer die etwa 60 km ausserhalb Pekings liegt.
Ebenso hoffe ich darauf eine billige Marktstrasse zu finden da ich gerne mal meine alten Sachen gegen neue tauschen wuerde. Angeblich solls hier so was geben. Auch fuer Technikartikel...

Eingestellt von Inaa 21:06 Archiviert in China

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